Nicht alle Dieselmotoren verwenden elektronische Common-Rail-Injektoren.
Mechanische Spritzer beruhen auf einem kalibrierten Öffnungsdruck, der oftmals Popdruck genannt wird.
Der Öffnungsdruck ist eine mechanische Kalibrierung
Die Spritznusse bleibt geschlossen, bis der Kraftstoffdruck die innere Federkraft überwindet.
Wenn sich der Federzustand oder der innere Verschleiß ändert, kann sich auch das Öffnungsverhalten ändern.
Die Drift beeinflusst die Verbrennungszeit
Wenn sich der Öffnungsdruck von der vorgesehenen Spezifikation unterscheidet, können sich der Einspritzzeitpunkt und das Sprühverhalten im Verhältnis zum Druckereignis der Pumpe ändern.
Zu den möglichen Beobachtungen gehören:
- Verbrennungslärm;
- Rauch;
- Ungleichmäßiger Betrieb.
Alle vergleichbaren Injektoren testen
Bei der Beurteilung mechanischer Spritzer kommt es häufig darauf an, mehrere Spritzer aus demselben Motor zu vergleichen.
Ein einzelner Ausreißer kann informativer sein als eine einzelne Messung.
Auch der Zustand der Düse spielt eine Rolle
Der richtige Öffnungsdruck beweist nicht automatisch das richtige Sprühmuster.
Sowohl das Öffnungsverhalten als auch die Leistung der Düse müssen möglicherweise bewertet werden.
Schlussfolgerung
Bei der mechanischen Injektionsdiagnose werden andere Parameter als bei den üblichen Schienensystemen verwendet.
Der Aufdruck bleibt eine wichtige Kalibrierungsvariable für geeignete mechanische Injektorkonstruktionen.